Schlange

Und was ist derweil im Nachbarland los?

in österreich bedarf es 11 feuerwehrleuten, um eine harmlose äskulapnatter aus einem supermarkt zu entfernen. bizarr! http://t.co/HAjvLFpCCh/

Via @fred_zwitschert

Ich finde das ja eher süß. Außerdem hab ich mal eine ganz ähnliche Geschichte erlebt, damals im Studentenwohnheim, mit Heizungsrohrbruch und Feuerwehr die unbedingt mit dem großen Löschzug ausrücken musste obwohl das Wohnheim nur etwa zehn Meter Luftlinie über den Hof entfernt war. Und wir sie zu Fuß alarmiert hatten.

Zehn, Neun, Acht,…

Na klar habe ich mir die Space Oddity vom Commander Hadfield auch angeschaut und war gebührend beeindruckt. Wobei ich zugeben muss, daß ich den Titel bisher nicht dem Song zuordnen konnte,  wieder was gelernt.  Mich persönlich haut es ja immer noch gelegentlich um, wenn ich darüber nachdenke dass man mittlerweile Tweets von Menschen aus dem Weltraum lesen kann.  Einfach so. Hey als ich klein war gab’s bei uns im Dorf drei Telefone (Post, Abschnittsbevollmächtigter, Bürgermeister)!

Hier beschäftigen wir uns ja seit einiger Zeit schon mehr oder weniger intensiv mit der Raumfahrt. Das große Buch vom Weltraum ist Lieblingseinschlaflektüre der Zwerge. Infolgedessen darf  keine Fahrt zum Kindergarten starten ohne Countdown, von der Rückbank kommen  Anweisungen wo abzubiegen ist zum Saturn, wann die nächste Stufe gezündet wird und wie weit der Treibstoff reicht.

Wir starten auch selbst gelegentlich Raketen, und erreichen immerhin ungefähr 250m.  Das sieht zum Beispiel aus:Chaos Communication Camp 2011: PTS rocket launch

Die Dorfbevölkerung freut dann auch gleich mit, wenn wir mit Rasenmäherbatterie (für den Startfunken) auf dem Handwagen zum Sportplatz (=Launch Site) unterwegs sind. Zum Geburtstag nun bekam ich ein zwei Quadratmeter großes Raketenposter geschenkt, und irgendwo im Schrank liegt noch Astronaut Ice Cream.  Ich warte noch auf Gelegenheit die endlich mal zu testen.

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Was mich momentan umtreibt gibt irgendwie nicht so richtig tollen Blogcontent her. Tagesaktuell: Verkauf des derzeitigen Autos, Erwerb eines neuen, die dazugehörigen Diskussionen und Planungen im on- und offline … naja. Kommt man natürlich gleich wieder auf die alte Frage: Wozu das Ganze?

Nun, ich hab ein bißchen in meinem eigenen Blogkeller gestöbert und fand – Überraschung – einiges lustig oder interessant. Den Purple Shirted Eye Stabber hatte ich zum Beispiel schon längst wieder vergessen! Oder die Geschichte meiner Fahrräder. Jedenfalls kann das jetzt mal ruhig noch ein bißchen so weitergehen, und die Hoffnung wäre halt, allein durch Regelmäßigkeit nach und nach Interessanz anzuhäufen.

Hier nicht zu finden sind übrigens meine Ausflüge in die Genres Kochblog (zweieinhalb Jahre plusminus) und Baublog (vergangenes Jahr). Ich weiß noch nicht, ob ich die hier verlinken sollte, bisher verfolgte ich nämlich die Policy voneinander getrennter Online-Identitäten.

Freßblog schreiben hat eigentlich großen Spaß gemacht, und ich will auch nicht ausschließen da den Faden mal wieder aufzunehmen. Es ist mir aber momentan einfach zu aufwändig. Da will man ja doch das ein oder andere hübsche Bildchen dazukleben, und dafür muss hindekoriert, geknipst, bearbeitet werden. Das führt dann ja auch gleich zu Sorgen, ob die ewig weißen Teller nicht doch ein bißchen langweilig sind, infolgedessen in der Geschirrabteilung des Müller Marktes zu Überlegungen ob man vielleicht das hübsche grüne Schüsselchen…., und überhaupt könnte mal mehr Abwechslung in die Rezepte… Also stop. Schade nur, daß sich mein Rezeptemanagement damit wieder auf fliegende Zettel beschränkt.

Um das hier mal zu beschließen empfehle ich die ausgezeichneten Nicht-Tagebuchblogs der Damen Novemberregen und Herzbruch. Uneingeschränkten Respekt für Durchhaltevermögen. Außerdem scheint es mir eine prima Idee, die Überschriften der Posts generisch zu halten – Titelausdenken ist ja auch so ein Bottleneck.

Let’s get started II

Der Plan ist: hier mal wieder was schreiben. Die meiste Zeit ging heute natürlich erstmal mit Aussuchen eines neuen Themes drauf. The Journalist 1.3  werde zu SemPress. Außerdem ist es ja ein bißchen albern, Kategorien und so auf englisch zu halten während Inhalte sämtlich auf deutsch sind, kann ich alles auch gleich mal ändern.  Außer den Titel, der bleibt wie er ist.

Beim Stöbern in meinem Archiv konnte ich übrigens sehr schön die Web Volatility bei der Arbeit sehen. Gefühlte 1/3 der alten Links  nach außen gehen nicht mehr. (Erstaunliche 2/3 dann aber doch. Wie schön.) … Komme gerade ins Grübeln. Gibt’s den Begriff Web Volatility eigentlich noch? Gab’s den überhaupt? Ich bin mir sehr sicher, in meiner Diplomarbeit vor ungefähr hundert Jahren den irgendwoher zitiert zu haben.  Mittlerweile scheint er unbekannt.

Edit: Das hat mir dann doch keine Ruhe gelassen. Da ich die digitale Version meiner Arbeit selbstverständlich weder finden geschweige denn lesen kann hab ich mal schnell das Büchlein durchgeblättert – und Tada:

Web Volatility

IP addresses identifying a Web site in 1998 that no longer identify a Web site in 1999:  44 %